NZZ-Artikel Alternative Makler-Dienstleistungen

Der Bestand an Häusern und Wohnungen (ohne Mietwohnungen) in der Schweiz liegt bei ca. 1.7 Millionen Objekten. Davon werden jährlich 40’000 – 50’000 Objekte verkauft. Der Verkauf läuft meistens über einen Makler, welcher für den Eigentümer Kosten im Bereich von 3% des Verkaufspreises verursacht. In dem in der Neuen Zürcher Zeitung erschienenen Artikel werden unser Angebot  und unsere Preismodelle als Alternative zum üblichen Maklermodell aufgeführt. Vielen Dank! Gerne ergänzen wir den Artikel mit drei Überlegungen. 

Schwäche des üblichen Makler-Modells

Tatsächlich hat das herkömmliche Maklermodell eine wesentliche Schwäche: Mit der linearen Provisionierung im Bereich von 3% ist der Makler kaum motiviert, einen ordentlichen Preis und noch viel weniger einen optimalen Gewinn für den Eigentümer aus dem Verkauf zu erzielen. Lieber setzt der Makler den Preis eher tief und sichert sich seine 3%-Provision. Bei einem Verkauf von einer Million sind das immerhin 30’000.- CHF. Motivation, mit einem zusätzlichen Effort einen besseren Verkaufspreis von z.B. 1.1 Millionen zu erreichen, hat er kaum. Dieses Problem des falschen oder fehlenden Anreizes für einen besseren Verkaufspreis wird im Englischen treffend mit dem Begriff “Low-Hanging-Fruit-Picking” bezeichnet. Untersuchungen von Steven D. Levitt der Harvard Universität bestätigen dies.

Provisionierung grundsätzlich nicht falsch

An einer Provisionierung und damit dem Anfall des Hauptteils der Kosten nur im Erfolgsfall ist grundsätzlich nichts falsch und in der Regel einem erfolgsunabhängigen Pauschalangebot vorzuziehen. Wie der Author des Artikels in der NZZ richtig ausführt haben die Pauschalpreis-Angebote der Fixpreis- oder Discount-Makler nämlich den Nachteil, dass die Pauschalpreise geschuldet sind unabhängig davon, ob die Immobilie letztendlich auch verkauft wird oder nicht. Grundsätzlich ist also eine Provisionierung nicht falsch und es ist darauf zu achten, dass einerseits das Problem der Linearität der Provisionierung gelöst wird und andererseits die absolute Höhe der im Erfolgsfall geschuldeten Provision auf ein eigentümerfreundlicheres Niveau gebracht werden kann. Beides erreichen wir mit unserem innovativen und in der Schweiz einzigartigen Ansatz.

Qualität und Immobilien-Fachkompetenz entscheidend

Zentral für Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Hausverkauf bleibt die Erkenntnis, dass letztendlich für den Eigentümer nur eines zählt: Er will seine Immobilie mit bestmöglichem Gewinn verkaufen. Das bedingt, dass der Verkauf gesamtheitlich betrachtet und qualitativ hochwertige Arbeit geleistet wird. Nicht nur sind ein professionelles Verkaufsexposé, ein optimal gesetzter Verkaufspreis und die richtige Strukturierung des Verkaufsprozesses wichtig. Auch weitere Aspekte wie z.B. die Thematik der Grundstückgewinnsteuern müssen beachtet und optimiert werden – kurz: Immobilien-Fachkompetenz ist entscheidend. Hier unterscheiden wir uns am deutlichsten von den übrigen Makler-Alternativen im Markt.